SNAP!

Sorry for the Trap
 but it is important!

wenn dir die Wilsonstrasse gefällt, dann magst du auch die Studierenden der
Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen

Liebe Giessen-Community, liebe ehemalige Studierende, liebe Studierende, liebe ehemalige Professor*innen und Lehrende, liebe Professor*innen und Lehrende, liebe Mitarbeiter*innen, liebe Alle, 


Dies ist ein Aufruf zur Solidarität an alle Freund*innen des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen. Wir bitten um eure finanzielle Unterstützung all derer Studierenden des Instituts, die durch die Corona-Krise in grosse finanzielle Schwierigkeiten geraten sind und keine Unterstützung von staatlichen Hilfsstrukturen oder andernorts bekommen können. 

Wie überall auf der Welt hat der Ausbruch von Covid19 auch einige von uns hart getroffen. Viele von uns arbeiten neben dem Studium bereits als Tänzer*innen, Choreograph*innen, Theaterschaffende oder finanzieren sich über andere Nebenjobs, von denen die meisten jetzt abgesagt wurden. Für diejenigen unter uns, die auf diese Jobs angewiesen sind, ist es sehr schwierig geworden, Rechnungen zu bezahlen. 


Wir studieren an einem internationalen Institut mit Studierenden aus den verschiedensten Ländern und mit den unterschiedlichsten Hintergründen und diese Tatsache kann gerade jetzt besondere Schwierigkeiten mit sich bringen. Manche von uns stecken in ihren Herkunftsländern fest, müssen aber dennoch Miete und eine Krankenversicherung in Deutschland zahlen, auf die sie im Moment überhaupt nicht zugreifen können. 


Jedes ‘wir’, das Giessen als Institut für sich beansprucht, ist ein ‘wir’, das aus einer Pluralität von Hintergründen, subjektiven Erfahrungen und intersektionalen Strukturen besteht, es ist eben diese Pluralität, die einen spezifischen Diskurs und eine besondere Theaterkultur generiert hat, die für und zu Vielen spricht. Ein Teil dieses Diskurs besteht in unseren Augen auch darin, dass wir wir auf eine besondere Weise füreinander da sind, füreinander Sorge tragen. Gerade jetzt bedeutet Sorge zu tragen für dieses ‘wir’, Sorge zu tragen für all diejenigen unter uns, die durch das Raster der allgemeinen Strukturen für finanzielle Unterstützung, die vom Staat und den Ländern geschaffen wurden, fallen. Wie so oft tendieren die normativen Restriktionen, die diese offiziellen Strukturen auferlegen dazu, gerade denjenigen den Zugang zu Hilfe zu verweigern, die bereits jetzt vom System ausgeschlossen sind - es ist diese Lücke, die wir hoffen hiermit zu adressieren. 


Auch andere soziale Netze wie etwa die Familie oder ein eigener finanziell stabiler Hintergrund greifen nicht für alle Studierenden, deshalb suchen wir auf diesem Weg nach Unterstützung für unsere Kommiliton*innen und Freund*innen.


Bereits seit einigen Jahren gibt es am Institut einen selbstorganisierten Solidaritätsfonds, der “Notgroschen”, von dem Studierende mit finanziellen Problemen anonym Unterstützung erhalten können. Der Notgroschen basiert auf Vertrauen und einer Selbsteinschätzung des Bedarfs, das Geld kann, muss aber nicht zurückgezahlt werden. 


Bis jetzt hat der “Notgroschen” ausgereicht, um uns gegenseitig finanziell zu unterstützen, aber seit dem Ausbruch der Corona-Krise gibt es schlicht nicht mehr genügend Geld darin, um den unerwartet hohen Bedarf zu decken. Deshalb wenden wir uns auf diesem Weg an Sie und Euch und bitten um eure Unterstützung und Solidarität, um den Notgroschen aufzustocken. Wir haben durch eine anonyme Umfrage versucht, den aktuellen finanziellen Bedarf am Institut zu ermitteln und uns daraus das Ziel gesteckt, diese 13.600 Euro aufzubringen um unsere Freund*innen und Kommiliton*innen zu unterstützen. 


Wir wenden uns vor allem an Sie und Euch, die mit dem Institut verbunden sind, an die, die zum Beispiel hier studiert oder gelehrt haben, an die, die solidarische Gemeinschaft der Studierenden untereinander kennen und zu schätzen wissen. Aber selbstverständlich sind alle, die die finanziellen Mittel dazu haben, Studierende der ATW zu unterstützen, von Herzen eingeladen, hier einzuspringen. 


Spendenbescheinigungen

gofundme selbst als Plattform ist nicht in der Lage, Spendenbescheinigungen auszustellen. Aber falls eine solche gewünscht ist, freuen wir uns über eine Email (mit Name, Anschrift, Datum und Summe der Spende) an notgroschen.atw.cup@gmail.com und wir stellen euch dann sehr gerne eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung aus. Leider können wir die Bescheinigung nur über exakt den Betrag ausstellen, der uns abzüglich der Transaktionsgebühr (momentan 2,9% der Spende+0,25€) von gofundme weitergeleitet wird. Wir hoffen Sie können verstehen, dass gofundme dennoch eine sehr komfortable und praktische Lösung für uns ist, weil Spenden sehr schnell getätigt werden können und insbesondere der Link dazu leicht teilbar ist. Alternativ freuen wir uns natürlich noch mehr über direkte Überweisungen auf unser Konto: kunstrasen giessen e.V. IBAN: DE23 5135 0025 0205 0634 38. 

Das Bild ist von Zuzana Žabková. 


Vielen Dank für eure Unterstützung!


ATW Notgroschen-Team - extended version




 

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